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Rennbericht EM 2009 Rennen 9 Nyirád
Makarov und Nosálek Europameister - Krisztian Szabó gewinnt Euraca Cup

Der vorletzte Lauf zur Autocross Europameisterschaft in dieser Saison wurde im ungarischen Nyirád ausgetragen. Die Strecke zeigte sich wieder einmal in Top-Zustand. Das ohnehin schon sehr gute Fahrerlager wurde noch einmal erweitert und für die Besucher wurden weitere tribünenartige Plätze angelegt.

Bei den Tourenwagen benötigte der russische Pilot Vadim Makarov nur noch 7 Punkte um den EM-Titel sicher zu haben, eine Teilnahme am A-Finale reichte. Das gelang ihm auch ohne Probleme. Nach Platz 3 im ersten Vorlauf, gewann er die beiden folgenden Läufe und stand neben Paulius Pleskovas (LT) und Gianluca Ferretti (I) in Startreihe 1. Dahinter Tamás Kárai (H) und Nikita Kondrakhin (LT) vor Ladislav Brozek (CZ), Jozef Zimerman (SK) und Marcel Ottink (NL). Reihe 4 blieb für Václav Fejfar (CZ) und den für Tschechien startenden Italiener Christian Giarolo.
Den Start gewann Makarov vor Pleskovas und Ferretti. Kárai übernahm Rang 4 vor Brozek und Fejfar. Noch in Runde 1 konnte sich Brozek an Kárai vorbeischieben. Kurz danach wurde Pleskovas langsamer und fiel nach und nach zurück. Makarov konnte seinen Vorsprung bis auf 8 Sekunden weiter ausbauen, dahinter überholte Kárai Brozek wieder und lieferte sich bis zum Schluss einen Zweikampf mit Ferretti, der aber Rang 2 verteidigte.
Am Ende schaffte Makarov den sechsten Sieg in Folge und holte sich damit auch dem EM-Titel. Ferretti wird Zweiter vor Kárai, Brozek, Zimerman und Fejfar.

In der Division 3A fiel die Entscheidung in der EM zwischen den beiden tschechischen Piloten Ladislav Hanák und Vít Nosálek. Für Hanák liefen die Vorläufe problemlos, er übernahm mit zwei Siegen die Pole Position im A-Finale neben Tomás Pospísilík (CZ) und Michael Buddelmeyer (D). Nosálek hatte mehr Schwierigkeiten. Er war nach den Vorläufen nur Neunter, er schaffte es aber über das B-Finale ins A-Finale einzuziehen. Nosálek also in Reihe 4 neben dem Österreicher Thomas Scheibelberger. Dazwischen in Reihe 2 und 3 Svoboda (CZ), Musil (CZ), Sekanina (CZ), Ábraham (H) und Horner (A).
Den Start gewann Hanák vor Buddelmeyer. In der dritten Kurve, einer Spitzkehre, wurde Hanáks Fahrzeug, durch eine Karambolage von Musil, die Vorderachse beschädigt. Er kam zu weit nach außen und einige Fahrer konnten innen durchfahren. Beim Wiedereinordnen ins Feld verkeilte sich Hanák mit Abrahám. Beide Piloten schieden aus, ebenso wie Scheibelberger und Sekanina.
Vorne hatte sich Musil vor Buddelmeyer gesetzt, gefolgt von Pospísilík, Svoboda und Nosálek. So ging es durch die ersten 5 Runden. Kurz vor Schluss gelang es Svoboda, Pospísilík zu überholen. Beide fuhren das gesamte Rennen sehr dicht zusammen und zeigten einen fairen Zweikampf um die dritte Position. An der Spitze tat sich nichts mehr. Musil gewann vor Buddelmeyer. Dahinter folgten mit etwas Abstand Svoboda, Pospísilík und Nosálek. Für Nosálek reichte diese Platzierung für den Gewinn der Europameisterschaft, da Hanák mit Platz 7 zu wenig Punkte bekam.

In der Division 3 wurde es zwischen den beiden Führenden in der Gesamtwertung, Glenn van Rosmalen (NL) und Petr Turek (CZ), noch einmal spannend. Turek lag nach den Vorläufen auf Rang 5, van Rosmalen auf Rang 8. Beide hatten jeweils ihren ersten Vorlauf gewonnen, am Sonntag lief es dann in den Vorläufen für beide Piloten nicht ganz so gut.
Wiely Albers schaffte sich den 1. Startplatz zu sichern. Er war am Start unschlagbar und fuhr auch sonst sehr ruhig und kontrolliert. Neben ihm standen die beiden deutschen Piloten Hermann Hinnenkamp und Bernd Stubbe. In Reihe 2 stand der Franzose Teddy Baudet neben Turek vor Dennis Engel (D), Tadeás Stanek (CZ) und Glenn van Rosmalen. Petr Bartos (CZ) und Jaroslav Hosek (CZ) kamen über das B-Finale in Reihe 4.
Den Start gewann Albers knapp vor Stubbe, Stubbe attakierte aber sofort und schaffte es in Kurve 2, an Albers vorbeizugehen. Dahinter fuhren Turek, van Rosmalen, Bartos und Hosek. Kurz danach fiel Bartos zurück, gleichzeitig hatten Engel und Hinnenkamp technische Probleme und fuhren am Ende des Feldes in langsamer Fahrt ihr "eigenes Rennen".
Vorne hatte Stubbe freie Bahn und konnte einen großen Vorsprung herausfahren. Albers hielt Position 2, fuhr in den Kurven weit innen und gab den nachfolgenden Fahrern nicht die Möglichkeit ihn zu überholen. Turek riskierte dahinter alles, versuchte mehrmals aussen zu überholen, wurde aber in der letzten Runde in einer Kurve so weit hinausgetragen, dass van Rosmalen und Hosek innen an Turek durchfahren konnten. Vorne schien der Sieg für Stubbe so gut wie sicher, doch in der letzten Kurve der letzten Runde brach bei Stubbe eine Gelenkwelle und er musste das Fahrzeug abstellen. Albers gewinnt diesen EM-Lauf vor van Rosmalen, Hosek, Turek und Baudet.
Für die niederländischen Piloten ein voller Erfolg. Wiely Albers schafft den ersten EM-Sieg in seiner Karriere, Glenn van Rosmalen baut seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus und hat in Maggiora beste Chancen auf den Titel.

Bei den Junior Buggys bis 600 ccm gewann der Führende des Euraca Cups, der Ungar Krisztian Szabó vor Vladislav Demkin (RUS), Tadeás Zeman (CZ und Lubos Nóta (SK). Matyás Zeman (CZ), Zweiter in der Gesamtwertung, fuhr auf Rang 5. Szabó steht vor dem abschließenden Lauf in Maggiora als Gewinner des Euraca Cups fest. Krisztian Szabó hat 9 Punkte Vorsprung, Matyás Zeman kann nur noch 8 Punkte aufholen.
© MB 01.10.2009

Pleskovas nach dem Start dicht hinter Makarov


Michael Buddelmeyer wird nach der ersten Kurve weit hinausgetragen


Wiely Albers (NL) kurz nach dem Start vor Bernd Stubbe (D) und dem Feld

Krisztian Szabó (H) holt sich den Euraca Cup

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