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Rennbericht EM 2009 Rennen 8 Prerov
Makarov mit sechstem Sieg in Folge

Im tschechischen Prerov ging die Autocross Europameisterschaft am vergangenen Wochenende in die achte Runde in dieser Saison. Gegenber den zahlreichen Nennungen, kamen am Ende jedoch nicht sehr viele Fahrer, zu dieser sehr anspruchsvollen und schnellen Rennstrecke in der "Prerover Schlucht".

Bei den Tourenwagen waren, wie schon in Frankreich, nur 10 Fahrzeuge am Start, was zwar fr einen vollen Vorlauf in einer Gruppe bedeutete, aber gleichzeitig jeder Vorlauf wie ein Finale war. Vadim Makarov (RUS) dominierte auf Skoda Fabia von Volland Racing seine Vorlufe ebenso wie den Finallauf und ist so gut wie Europameister in dieser Klasse. Dahinter kmpften Vclav Fejfar (CZ) und Tams Krai (H), wie schon in den Rennen zuvor um Rang 2. Im Finale sicherte sich Fejfar diesen Platz, als Einziger kann er Makarov den EM-Titel noch streitig machen.
Jan Bartos (CZ), ein Fahrer der immer fr eine spektakulre Aktion gut ist und alles aus seinem Fahrzeug herausholt, kam diesmal ohne greren Schaden durch das Wochenende und konnte mit Rang 4 sein bestes Saisonergebnis feiern. Dementsprechend gro war auch seine Freude nach dem Finale. Gianluca Ferretti (I), Ladislav Brozek (CZ), Lubos Greguska (SLO), Valentin Korshunov (RUS) und Christian Giarolo (I) folgten mit einigem Abstand auf den Pltzen.
Nikita Kondrakhin (RUS) blieb ohne EM-Punkte. Er war mit seinem VW Polo im ersten Vorlauf etwas zu weit gesprungen, kam mit der Front seines Fahrzeuges sehr hart auf, was das Auto stark beschdigte. Er selbst musste am Samstag Abend im Krankenhaus kurz behandelt werden, da er sich dabei einen Arm ausgekugelt hatte.

In der Division 3A konnte Europameister Ladislav Hank (CZ) seine ersten beiden Vorlufe gewinnen. Im dritten Vorlauf musste er allerdings mit Motorschaden sein Auto abstellen. Am Finale konnte er nicht mehr teilnehmen, sein Startplatz, Pole Position in Reihe 1, blieb frei.
Vt Noslek (CZ), Fhrender in der Meisterschaft, hatte ebenfalls zwei Vorufe gewonnen und nahm Position 2 ein. Daneben der Schweizer Josef Marty, vor Michael Buddelmeyer (D) und Ondrej Musil (CZ). In Reihe 3 standen Toms Pospsilk (CZ), der Niederlnder Sjaak Spies (NL) und Marek Sekanina (CZ), vor den beiden aus dem B-Finale kommenden Fahrern Thomas Scheibelberger (A) und Lokalmatador Petr Svestka (CZ).
Den Start entschied Noslek vor Marty, Musil, Buddelmeyer und Pospsilk. Dahinter bildete sich eine zweite Gruppe, die anfangs Sjaak Spies anfhrte. Noslek hatte keine Mhe sich etwas von den Verfolgern abzusetzen, dahinter aber wurde es eng. Marty versuchte mit seinem leistungsmig etwas unterlegenen Fahrzeug mit 1300ccm Suzuki Motor Rang 2 zu halten. Musil bte viel Druck aus und auch Buddelmeyer und Pospsilk blieben in "Schlagdistanz".
Gegen Hlfte des Rennens schaffte es Musil an Marty vorbeizugehen und konnte sich sofort etwas absetzen. Fr Marty begann das Spiel von vorne, er musste nun die Angriffe von Buddelmeyer und Pospsilk abwehren. Das klappte bis kurz vor Schluss. In der letzten Kurve der letzten Runde kam es dann zu dem Kontakt aller drei Fahrzeuge, was aber fr die Zuschauer nicht einzusehen war. Am Ende schied Pospsilk in der Kurve aus, Marty wurde in die Leitplanke gedrckt und blieb 10 Meter vor dem Ziel stehen. Buddelmeyer konnte innen durchfahren und fuhr auf Rang 3 hinter Noslek und Musil. Marty konnte das Fahrzeug nochmal starten und kam hinter Sekanina, Scheibelberger, Svestka und Spies auf Rang 8 ins Ziel.
Im Anschluss kam die Rennleitung zu dem Entschluss Buddelmeyer an das Ende des Feldes zurckzusetzen. Buddelmeyer meinte, er habe selbst von Pospsilk einen Schlag hinten ins Fahrzeug bekommen, sein Auto hatte sich daraufhin gerade gestellt und er konnte Marty nicht mehr ausweichen. Ohne Videobeweis konnte er dies der Rennleitung aber nicht deutlich machen. Eine sehr harte Entscheidung, da Buddelmeyer als fairer Fahrer bekannt ist und auch Marty auf einen Protest verzichtete.
In der Gesamtwertung hat Noslek mit den 20 Punkten an der Spitze einen guten Sprung nach vorne gemacht, aber auch fr Hank ist auf Grund der Regelung mit den Streichresultaten alles drin.

In der Division 3 bleibt es weiter sehr spannend im Kampf um den EM-Titel. Im B-Finale scheiterten Dennis Engel (D) und EM-Spitzenreiter Glenn van Rosmalen (NL) daran, sich fr das A-Finale zu qualifizieren. Engel hatte technische Probleme, van Rosmalen kam nur auf Rang 3 im B-Finale und wurde insgesamt als Elfter gewertet.
Petr Bartos konnte ebenso wie Jaroslav Hosek zwei Vorlufe gewinnen. Die ersten beiden Startreihen im Finale gingen komplett an die tschechischen Piloten. Bartos, Hosek und Kalvoda standen vor Svbensky und Stetina. In Reihe 3 folgten Callaghan (NL), Turek (CZ) und Albers (NL) vor Kerka und Vontszem, beide ebenfalls aus Tschechien.
Den Start gewann Bartos vor Hosek und Kalvoda. Svbensk lag nach dem Start auf Rang 4, konnte aber sehr schnell an Kalvoda und Hosek vorbeiziehen. Noch vor Ende der ersten Runde berraschte er Bartos im Bergabstck und berholt diesen auf der Auenbahn. Svbesk nun vorne vor Bartos und Kalvoda. Hosek wurde ab der zweiten Runde langsamer und fiel nach und nach weiter zurck. Turek bernahm nun Platz 4 vor Stetina und Albers.
In Runde 3 folgte ein Dreher von Bartos, der im weiteren Rennverlauf bis auf Rang 7 zurckfiel. Svbensk und Kalvoda lieferten sich nun einen blitzsauberen Zweikampf an der Spitze und hielten Turek auf einen Abstand von gut 2 Sekunden bis zum Ziel. Stetina folgte auf Platz 4 vor Kerka und Albers.
In der Gesamtwertung rckt das Feld etwas dichter zusammen, was weiter Spannung fr die letzten beiden EM-Lufe bedeutet.

Bei den Junior Buggys bis 600ccm gewann Radomr Kupec aus Tschechien das Finale vor dem Ungarn Krisztin Szab und den bis dahin Fhrenden in der Meisterschaft Matys Zeman (CZ). Mit dem 2. Platz bernimmt Szab die Fhrung in der Gesamtwertung mit 1 Punkt Vorsprung.
© MB 10.09.2009

Makarov vor Fejfar und Krai an der Spitze


Noslek nach Sieg in Prerov mit sehr guten Chancen auf den Titel

Martin Svbensk, hier noch auf Rang 4 in Lauerstellung, siegte nach guten berholmanvern

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