Beste Fahrer nach den Vorläufen waren
Chris Waldschmidt (NL), Jirí Svoboda (CZ) und Tomás Pospísilík (CZ). In
Startreihe 2 folgten Christian Freischlad (D) und Buddelmeyer vor Musil,
Olivier Dufour (F), Michael Küches (B), Igor Vlasaty (SK) und dem
Luxemburger Marco Olivi.
Den Start entschied Waldschmidt klar für sich,
dahinter namen Svoboda und Pospísilík vor Freischlad und Musil die Plätze
ein. Buddelmeyer wurde in den ersten beiden Kurve abgedrängt und fiel
vorerst auf Rang 9 zurück. Zwischen Rang 2 und Rang 5 gab es nun einige
Positionswechsel, zur Mitte des Rennes schaffte es Freischlad sich auf
Platz 2 vorzuarbeiten. Svoboda hielt Rang 3 vor Pospísilík, Musil und
Dufour, der am Ende aber zurückfiel.
Waldschmidt gewann diesen Lauf vor
Freischlad und Svoboda. Musil reichte Rang 5 um sich in der Gesamtwertung
an Buddelmeyer vorbeizuschieben und ist nach Nosálek und Hanák der dritte
tschechische Fahrer unter den ersten drei in der Gesamtwertung.

In der Division 3 ging es noch um den EM-Titel. Glenn van
Rosmalen (NL) war so gut wie Europameister, ihm würde ein 9. Platz
reichen, falls Petr Turek (CZ) das Rennen gewinnen sollte. Der
Niederländer schaffte es relativ problemlos in A-Finale einzuziehen, er
kam hinter Bernd Stubbe (D), Teddy Baudet (F) und Martin Svábenský (CZ) in
die zweite Startreihe. Turek musste als Neunter nach den Vorläufen ins
B-Finale, fuhr dort lange Zeit nur auf Rang drei, schaffte aber dann kurz
vor Ende mit einem Überholmanöver an Albers zusammen mit Hinnenkamp den
Einzug ins A-Finale. Vor ihnen standen noch in Reihe 2 und 3 Alessandro
Gallotta (I), Roman Kerka (CZ), Luciano Casarin (I) und Tadeas Stánek
(CZ).
Den Start gewann Svábenský vor Stubbe, Baudet, van Rosmalen,
Gallotta und Turek. Kurz nach dem Start folgte ein Dreher von Baudet, was
ihn auf Platz 8 zurückfallen ließ. Kurz danach schaffte es Stubbe an
Svábenský und Turek an Gallotta vorbeizugehen. Stubbe konnte sich an der
Spitze gleich etwas absetzen und gewann am Ende das Rennen mit gut 3
Sekunden Vorsprung. Dahinter blieb es sehr eng, Turek versuchte nochmal
van Rosmalen zu attakieren, musste aber gleichzeitig auf den hinter ihm
fahrenden Gallotta aufpassen. Letztendlich passierte nichts mehr,
Svábenský fuhr auf Rang 2 vor van Rosmalen, Turek, Gallotta und
Hinnenkamp.

Glenn van Rosmalen ist damit neuer Europameister
in der Division 3 und gewinnt nach Johnny Hakvoort und Frits Duizendstra
als dritter Niederländer den Titel in dieser Klasse.
Petr Turek wird
wie im Vorjahr Vizeeuropameister, Petr Bartos wird Dritter in der
Europameisterschaft.
Die beiden deutschen Piloten Dennis Engel und
Bernd Stubbe erreichen in der Gesamtwertung Rang 5 und 6. Hermann
Hinnenkamp erreicht Platz 12, im nächsten Jahr plant man das Fahrzeug an
Sohn André Hinnenkamp zu übergeben.
Bei den Junior Buggys gewann in
Maggiora Jakub Kubícek seinen ersten Lauf im Euraca Cup vor Matyás Zeman
(CZ) und Vladislav Demkin (RUS). Als Sieger in der Gesamtwertung stand vor
dem Rennen der ungarische Pilot Krisztian Szabó fest.