


Von rechts nach links: Wolfgang Griem,
Günter Bienmüller, Helmut Leber, Robert Behr, Wolfgang Schwarz von der MSG
Bremen-Nord, Kapitän Rolf Kraus
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| Endergebnis |
| 1. |
Deutschland |
7 Punkte |
| 2. |
Frankreich |
9 Punkte |
| 3. |
Niederlande |
13 Punkte |
| 4. |
Tschechoslowakei |
14 Punkte |
| 5. |
Schweiz |
22 Punkte | |
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Am Anfang sah es gar nicht so gut für
unsere Fahrer unter den neun gemeldeten Nationen aus. Teamkapitän Rolf
Kraus (Nidderau) ließ den Kopf schon hängen, als er feststellen mußte, daß
einer seiner starken Fahrer einen Motorschaden im freien Training hatte.
Pechvogel war der "rasende Metzger-meister" Helmut Leber aus
Eigelfingen/Konstanz, Dienstältester im Team. Von den fünf möglichen
Fahrern pro Nation, von denen die drei Besten gewertet wurden, hatte man
schon die erste Chance verspielt. Im ersten Durchgang (vier Läufe) konnte
Wolfgang Schwarz, Bremen, gewinnen. Robert Behr, Neuburg an der Donau, und
Wolfgang Griem, Hamburg, wurden jeweils Zweiter. Günter Bienmüller belegte
Rang drei. Die stark angetretenen Franzosen belegten zweimal Platz eins,
einmal Rang zwei. Im zweiten Durchgang über weitere vier Rennläufe setzten
die Teamchefs bereits Ersatzfahrer ein, die dann für so manche Spannung
sorgten. Dies war nach dem Reglement möglich. In jedem Lauf durfte nur ein
Fahrer pro Nation am Start sein. Die Deutschen siegten durch Behr und
Bienmüller. Schwarz wurde dritter und Griem belegte Rang vier. Somit
hatten die deutschen Fahrer die Führung übernommen und Frankreich auf den
zweiten Platz verdrängt. Bereits hier zeichnete sich ab, daß der
tschechische Rekordmeister seine Chancen verspielt hatte und normalerweise
mit der Spitze nichts mehr zu tun hatte. Im zweiten Durchgang trumpften
die Niederländer mächtig auf und belegten ebenfalls den ersten Platz durch
Johnny Hakvoort und Henk Oppelaar. Im dritten Durchgang wuchs die
Spannung noch mehr. Behr wurde Dritter. Wolfgang Schwarz fuhr das Rennen
seines Lebens, wie er selbst sagte, und gewann seinen Lauf vor den
Franzosen. Jetzt kam es auf Bienmüller an. Er, der deutsche Ex-Meister
hatte einen blendenen Start und fuhr einen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Es
war geschafft! Deutschland wurde erstmals Mannschafts-Europameister.
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