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Mit vollem Haus veranstaltete der MSC
Schlüchtern den 2. Lauf zur Europa-Meisterschaft. Die gesamte deutsche
Elite war am Start vertreten, auch das Fernsehen war zugegen. Auf der
gut ausgebauten Strecke sahen die annähernd 20000 Zuschauer einen
spannenden Rennverlauf vom Anfang bis zum Ende. Im Nationenlauf, der schon
samstags stattfand (6 Runden), war die deutsche Mannschaft mit Vogt
(SP-AC-Ford), Kaden (Mercedes 450SE) und dem neuerdings auf Porsche
Carrera fahrenden Adolf Heinz vertreten. Die Österreicher (Singer,
Gintersdorfer und Hengelmüller) traten auf Special-Auto-Cross-Fahrzeugen
an. Während sich Vogt den Einzelsieg mit der besten Fahrzeit 4.10.8
sicherte, kämpften unsere beiden Tourenwagen-experten gegen die
Staubwolken. In der Kategorie A waren 24 Fahrzeuge der Gruppen 1-4 mit
einem Hubraum bis 1600 ccm am Start. Gewertet wurde die jeweils beste
Fahrzeit aus beiden Läufen. Harald Vogel (VW) konnte nach einem
Rad-an-Rad-Kampf mit den NSU-Fahrern Stenzel, Mengel und Soukup als
Klas-sensieger hervorgehen. Bei den Serien-tourenwagen bis 1600 ccm war
Dieter |
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Bauer (NSU) vor Klaus Katzenmeier (NSU)
erfolgreich. Im Vordergrund bei der B-Wertung stand das bereits
bekannte Duell zwischen Kaus, Adam und Brehl. Nach heißem Zweikampf konnte
sich Kaus durchsetzen (Serientourenwagen über 1600 ccm).   Cross Schlüchtern: Kaus auf Manta vor Adam auf
BMW Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Mer-cedes-Fahrer Kaden.
Er wurde Gesamt-sieger bei den Tourenwagen. Gespannt verfolgten hier die
Zuschauer die spannende Aufholjagd von Heinz, der mit jeder neuen Runde
seinen Porsche besser in den Griff bekam, nachdem er
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den schlechtesten Start erwischte. Auf
dem 2. Platz landete der Österreicher Frömel (BMW). Dritter wurde Heinz
vor Neugebauer auf Volvo 144S. Bei den Spezial-Auto-Cross-Fahrzeugen
begann in der Kategorie D das "Große Heizen". Mit der fünftschnellsten
Tages- zeit zeigte Jürgen Grund auf VW RGS Eigenbau nach langer Fahrpause,
daß er nichts verlernt hatte. In seiner Klasse bis 1300 ccm errang er den
1. Platz mit deutlichem Vorsprung vor den siegge- wohnten Willi Rösel und
Klaus Morham- mer. Ebenso konnte Hermann Bratz als Klassensieger bei den
SP-AC bis 1600 ccm überzeugen. Auf den nächsten Plätzen folgten Erwin
Schmidt vor Reinhard Müller. Bei den SP-AC-Fahrzeugen bis 2000 ccm
setzte sich mit 3 Sekunden Vorsprung Heinz Schmitz vor Hans Seidennath an
die Spitze. Bereits im Training zeigte es sich bei den Großen, daß für die
Österreicher dieses Mal nichts zu holen war. Gesamtsieger Helmut Klein
ließ seine Konkurrenten in beiden Läufen regelrecht hinterhertuckern.
Recht heiß wurde aber um die nachfolgenden Plätze gerangelt. Den 2. Platz
holte sich Wolf-gang Krämer vor Singer (Österreich).
H. Schneider Foto: Schneider |